5G klingt nach deutlich schnellerem Internet unterwegs. Mehr Tempo bringt es aber nur, wenn mehrere Dinge zusammenpassen. Fehlt eines davon, surfen Sie weiter über LTE, egal was im Tarif steht.
Drei Voraussetzungen
Das Smartphone muss 5G können. Die meisten neuen Mittel- und Oberklassegeräte tun das, ältere oder sehr günstige Modelle oft nicht.
Der Tarif muss 5G freischalten. Bei vielen Tarifen ist 5G inzwischen enthalten, bei manchen günstigen Angeboten aber noch nicht oder nur gegen Aufpreis. Das steht in der Tarifbeschreibung.
Der Empfang muss stimmen. Entscheidend ist die Abdeckung dort, wo Sie das Handy wirklich nutzen. In Städten ist 5G weit verbreitet, auf dem Land und in Gebäuden ist die Abdeckung lückenhafter. Die Netzkarten der Anbieter zeigen, was an Ihrer Adresse verfügbar ist.
Wofür LTE völlig reicht
Für Messenger, Musikstreaming, Navigation und soziale Netzwerke reicht LTE in aller Regel aus. Diese Anwendungen brauchen nur wenige Megabit. Ob die Seite in einer halben oder einer viertel Sekunde lädt, merkt im Alltag kaum jemand.
Wann 5G den Unterschied macht
Interessant wird 5G bei großen Datenmengen unterwegs: Videos in hoher Auflösung, große Downloads oder das Handy als Hotspot für den Laptop. Auch in vollen Funkzellen, etwa im Stadion oder am Bahnhof, kann 5G stabiler sein, weil es mehr Kapazität bietet.
Kurz gesagt
Haben Sie ein 5G-fähiges Handy und guten Empfang, ist ein Tarif mit 5G ohne Aufpreis eine gute Wahl. Kostet 5G extra und nutzen Sie das Handy vor allem für Alltägliches, sparen Sie sich den Aufpreis. Wichtiger ist dann oft ein ausreichendes Datenvolumen. Im Vergleich lässt sich nach 5G filtern.