Mitte des Monats lädt plötzlich nichts mehr. Das Datenvolumen ist aufgebraucht. Was dann passiert, hängt vom Tarif ab, und die Unterschiede können Geld kosten.
Drosselung
Bei den meisten Tarifen wird die Geschwindigkeit nach dem Inklusivvolumen gedrosselt, oft auf 32 bis 64 kbit/s (Richtwert). Das reicht kaum noch für Textnachrichten, Bilder laden quälend langsam, Videos gar nicht. Zum Monatswechsel steht das volle Volumen wieder bereit.
Datenautomatik
Manche Tarife buchen nach dem Verbrauch automatisch zusätzliches Volumen nach, gegen Aufpreis. Das passiert teils mehrmals im Monat. Wer nicht aufpasst, zahlt so jeden Monat deutlich mehr als den Grundpreis. Oft lässt sich die Automatik abbestellen. Ob Ihr Tarif eine hat, steht im Produktinformationsblatt.
Einmal nachbuchen
Für den Ausnahmemonat, etwa im Urlaub oder auf einer langen Bahnfahrt, ist einmaliges Nachbuchen sinnvoll. Die Pakete lassen sich meist in der App des Anbieters buchen und gelten bis zum Monatsende.
Wann ein größerer Tarif günstiger ist
Ist das Volumen jeden Monat früh aufgebraucht, sind Nachbuchungen auf Dauer teuer. Ein Tarif mit mehr GB kostet oft nur wenige Euro mehr im Monat. Rechnen Sie zusammen, was Sie in den letzten Monaten für Nachbuchungen und Datenautomatik bezahlt haben, und vergleichen Sie das mit dem Aufpreis für einen größeren Tarif.
Datenverbrauch senken
Bevor Sie wechseln, lohnt ein Blick auf die Einstellungen. Updates und Backups nur im WLAN, die Videoqualität in Streaming-Apps begrenzen und Musik vorher herunterladen: Das spart oft mehr als gedacht. Ihren tatsächlichen Verbrauch sehen Sie im Kundenkonto. Mit diesem Wert finden Sie im Vergleich den passenden Tarif.