Die eSIM ist eine SIM-Karte, die fest im Smartphone verbaut ist. Statt eine Plastikkarte einzulegen, laden Sie ein Profil Ihres Anbieters auf das Gerät. Das macht den Tarifwechsel bequemer, hat aber ein paar Eigenheiten.
So funktioniert die Aktivierung
Nach dem Abschluss bekommen Sie vom Anbieter einen QR-Code, per E-Mail, Brief oder in der App. Sie scannen ihn in den Einstellungen des Smartphones, und das Profil wird heruntergeladen. Bei manchen Anbietern geht das auch direkt in deren App. Eine WLAN-Verbindung während der Einrichtung ist sinnvoll.
Die Vorteile
Kein Warten auf die Post, kein Hantieren mit dem Kartenfach. Ein neuer Tarif ist oft innerhalb von Minuten aktiv. Viele Smartphones können außerdem eine eSIM und eine normale SIM-Karte gleichzeitig nutzen. Dann laufen zwei Rufnummern auf einem Gerät, etwa für Privates und Beruf oder für einen günstigen Datentarif im Urlaub.
Worauf Sie achten sollten
Nicht jedes Smartphone unterstützt die eSIM, gerade ältere oder sehr günstige Modelle nicht. Auch nicht jeder Tarif bietet sie an, bei einigen Discountern kostet sie einen kleinen Aufpreis. Das steht in der Tarifbeschreibung.
Beim Umzug auf ein neues Handy wird es etwas anders als mit der Plastikkarte. Je nach Gerät und Anbieter lässt sich die eSIM direkt übertragen, oder Sie bestellen ein neues Profil. Manche Anbieter berechnen dafür eine Gebühr. Löschen Sie das Profil auf dem alten Gerät erst, wenn das neue funktioniert.
Gut für den Tarifwechsel
Gerade beim Wechsel spielt die eSIM ihre Stärke aus. Die Rufnummer lässt sich mitnehmen, die neue eSIM ist am Umstellungstag sofort aktiv. Wie die Mitnahme der Nummer abläuft, steht im Artikel Rufnummer mitnehmen. Im Vergleich sehen Sie, welche Tarife eine eSIM anbieten.