Die eigene Handynummer ist für viele der Grund, nicht zu wechseln. Dabei lässt sie sich zu jedem Anbieter in Deutschland mitnehmen. Der Ablauf ist inzwischen einfach, ein paar Punkte sollten Sie trotzdem kennen.
So läuft die Mitnahme ab
Sie schließen den neuen Tarif ab und geben dabei an, dass Sie Ihre Rufnummer mitnehmen möchten. Den Rest erledigt in der Regel der neue Anbieter: Er meldet die Mitnahme beim alten Anbieter an und stimmt den Umstellungstag ab. Ihre Angaben müssen dafür genau zu den Daten beim alten Anbieter passen, etwa Name und Kundennummer. Abweichungen sind der häufigste Grund für Verzögerungen.
Was es kostet
Der alte Anbieter darf für die Mitnahme ein Entgelt verlangen. Es ist meist ein kleiner Betrag. Viele neue Anbieter schreiben ihn Ihnen gut, das steht oft in der Tarifbeschreibung unter Wechselbonus oder Gutschrift.
Am besten zum Vertragsende
Am einfachsten ist die Mitnahme zum Ende Ihres bisherigen Vertrags. Kündigen Sie rechtzeitig, und schließen Sie den neuen Tarif so ab, dass er am Tag danach startet. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit sind Verträge mit einem Monat Frist kündbar. Auch nach dem Vertragsende können Sie die Nummer noch für eine gewisse Zeit mitnehmen, warten Sie damit aber nicht zu lange.
Wechsel vor Vertragsende
Sie können die Nummer auch vorzeitig mitnehmen. Der alte Vertrag läuft dann aber bis zu seinem Ende weiter, und Sie zahlen ihn weiter, nur eben ohne Ihre bisherige Nummer. Das lohnt sich nur, wenn der neue Tarif deutlich günstiger ist oder Sie den alten dringend loswerden wollen.
Mit einer eSIM ist der neue Tarif am Umstellungstag sofort aktiv, mehr dazu im Artikel eSIM. Im Vergleich sehen Sie, welche Anbieter einen Bonus für die Mitnahme bieten.