Die Verpflegungsart macht einen großen Teil des Reisepreises aus. Dieselbe Woche im selben Hotel kann mit Frühstück und mit All inclusive mehrere hundert Euro auseinanderliegen. Welche Variante sich rechnet, hängt davon ab, wie Sie Urlaub machen.
Nur Übernachtung oder Frühstück
Passt, wenn Sie ohnehin unterwegs essen. Auf einer Städtereise oder in einem Ort mit vielen Restaurants ist das die flexibelste und meist günstigste Lösung. Wer die Küche des Landes kennenlernen will, sitzt abends lieber im Lokal als im Hotelrestaurant.
Halbpension
Frühstück und Abendessen im Hotel, mittags sind Sie frei. Das ist gut für alle, die tagsüber auf Ausflügen oder am Strand sind und abends nicht mehr suchen wollen. Getränke zum Essen kosten in der Regel extra.
Vollpension
Drei Mahlzeiten im Hotel. Sinnvoll für ruhige Tage in der Anlage, etwa im Wellnessurlaub oder an Orten, an denen es außerhalb des Hotels wenig gibt. Auch hier sind Getränke meist nicht inklusive.
All inclusive
Mahlzeiten, Snacks und eine Auswahl an Getränken sind enthalten. Das rechnet sich umso mehr, je mehr Sie im Hotel essen und trinken. Typisch ist der Strandurlaub mit Kindern: Eis, Softdrinks und Snacks am Pool summieren sich ohne Paket schnell. Dazu kommt die Kostenkontrolle, weil vor Ort kaum Rechnungen anfallen.
Die Kehrseite: Wer viel unterwegs ist, zahlt für Leistungen, die er nicht nutzt.
Was genau enthalten ist, legt das Hotel fest
Die Begriffe sind nicht geschützt. All inclusive kann lokale Getränke bis 22 Uhr bedeuten oder internationale Marken rund um die Uhr. Auch Öffnungszeiten der Restaurants und Bars unterscheiden sich. Lesen Sie deshalb in der Hotelbeschreibung nach, was zur gebuchten Verpflegung gehört.
Im Vergleich lassen sich Angebote nach Verpflegung filtern. Vergleichen Sie dasselbe Hotel ruhig einmal mit Halbpension und einmal mit All inclusive, dann sehen Sie, was der Aufpreis tatsächlich kostet.