Die Anschaffung ist bei einem Hund der kleinere Teil. Über die Jahre zählen die laufenden Kosten. Die meisten hängen von Größe, Rasse und Wohnort ab. Mit der Liste unten tragen Sie Ihre eigenen Beträge ein und sehen, was im Jahr zusammenkommt.
Die festen Posten
- Hundesteuer: legt die Gemeinde fest, in Berlin 120 Euro im Jahr für den ersten Hund
- Hundehaftpflicht: in einigen Bundesländern Pflicht, mehr im Ratgeber Hundehaftpflicht
- Krankenversicherung oder OP-Schutz: abhängig von Alter, Rasse und Selbstbeteiligung
- Chip und Registrierung: einmalig, in manchen Ländern vorgeschrieben
Die laufenden Posten
- Futter und Leckerli: der größte regelmäßige Betrag, stark abhängig von der Größe
- Vorsorge: Impfungen, Wurmkuren, Zecken- und Flohschutz, mehr dazu im Ratgeber Vorsorge
- Zubehör: Leine, Geschirr, Körbchen und Spielzeug, die mit der Zeit ersetzt werden
- Pflege: bei manchen Rassen regelmäßig der Hundefriseur
- Betreuung: Hundepension oder Sitter im Urlaub
Der Posten, den viele vergessen
Der Tierarzt kommt selten planbar. Eine Operation nach einem Kreuzbandriss oder einer Magendrehung kann mehrere tausend Euro kosten, seit der neuen Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) von 2022 ist die Behandlung spürbar teurer geworden. Dafür brauchen Sie entweder eine Rücklage oder eine Versicherung. Welche Variante passt, zeigt der Ratgeber OP-Schutz oder Vollschutz.
Beim Beitrag sparen, nicht bei der Leistung
Bei gleicher Leistung unterscheiden sich die Beiträge der Versicherer deutlich. Ein Vergleich lohnt sich vor dem Abschluss und erneut, wenn der Beitrag mit dem Alter des Hundes steigt.