Für Hunde gibt es zwei Arten von Krankenversicherung: den OP-Schutz, der nur Operationen bezahlt, und den Vollschutz, der auch die Behandlung ohne Operation übernimmt. Der OP-Schutz ist deutlich günstiger. Ob er reicht, hängt davon ab, welche Kosten Sie selbst tragen können.
Was welche Variante zahlt
| Fall | OP-Schutz | Vollschutz |
|---|---|---|
| Kreuzbandriss mit Operation | ja | ja |
| Magendrehung, Notoperation | ja | ja |
| Magen-Darm-Infekt mit Infusion | nein | ja |
| Allergie, Dauermedikamente | nein | ja |
| Röntgen, Ultraschall ohne OP | nein | ja |
| Impfung, Wurmkur | nein | oft über ein Vorsorgebudget |
Typische Leistungen, die Details stehen in den Bedingungen des jeweiligen Tarifs.
Wann der OP-Schutz passt
Operationen sind die großen Einzelrechnungen. Wer kleinere Tierarztbesuche aus eigener Tasche zahlen kann, sichert mit dem OP-Schutz das größte Risiko günstig ab. Achten Sie darauf, dass Vor- und Nachbehandlung enthalten sind und der Tarif bis zum vierfachen GOT-Satz zahlt.
Wann sich der Vollschutz lohnt
Chronische Erkrankungen wie Allergien, Hautprobleme oder Gelenkbeschwerden verursachen über Jahre laufende Kosten ohne Operation. Hier zahlt nur der Vollschutz. Bei Rassen, die für solche Erkrankungen bekannt sind, und bei Haltern, die keine Rücklage für den Tierarzt haben, ist er die sicherere Wahl. Den Beitrag senken Sie mit einer Selbstbeteiligung.
Früh entscheiden
Beide Varianten schließen Erkrankungen aus, die vor Vertragsbeginn bekannt waren. Je jünger und gesünder der Hund beim Abschluss ist, desto weniger Ausschlüsse gibt es. Was den Beitrag sonst bestimmt, erklärt der Ratgeber Beitrag der Hundeversicherung.