Mit dem Welpen kommen auch die ersten Tierarzttermine und das erste Risiko für Schäden bei anderen. Beides lässt sich versichern. Die Reihenfolge ist einfach: die Haftpflicht ab dem ersten Tag, den Krankenschutz möglichst vor der ersten Diagnose.
Haftpflicht: ab dem ersten Tag
Als Halter haften Sie für Schäden, die Ihr Hund verursacht, auch ohne eigenes Verschulden. Die Privathaftpflicht deckt Hunde nicht ab. In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflicht Pflicht. Schließen Sie sie ab, bevor der Welpe einzieht. Welche Bausteine wichtig sind, steht im Ratgeber Hundehaftpflicht.
Krankenschutz: vor der ersten Diagnose
Versicherer schließen Erkrankungen aus, die vor Vertragsbeginn bekannt waren. Ein Welpe hat meist noch keine Diagnosen in der Akte. Wird beim ersten Tierarztbesuch etwa eine Fehlstellung der Hüfte entdeckt und ist der Hund dann noch nicht versichert, bleibt sie in vielen Tarifen dauerhaft ausgeschlossen.
- Mindestalter des Tarifs prüfen
- Erbkrankheiten und rassetypische Erkrankungen: ausdrücklich mitversichert oder ausgeschlossen?
- Vorsorgebudget für Impfungen, Chip und Kastration ansehen
- Wartezeit einplanen
Die Wartezeit einplanen
Nach Vertragsbeginn zahlen viele Tarife für Krankheiten erst nach einer Wartezeit, für Unfälle oft sofort. Wer kurz vor dem Einzug abschließt, ist in den ersten Wochen nicht vollständig geschützt. Wie lange die Wartezeiten typischerweise sind, erklärt der Ratgeber Wartezeit.
OP-Schutz oder Vollschutz?
Gerade im ersten Jahr kommen Magen-Darm-Infekte, verschluckte Gegenstände und kleine Verletzungen häufig vor. Ob dafür der günstige OP-Schutz reicht oder der Vollschutz besser passt, zeigt der Ratgeber OP-Schutz oder Vollschutz.