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Hundeversicherung: Abschließen, bevor der Hund krank wird

Direkt zum Vergleich: Hundekrankenversicherung

Eine Hundekrankenversicherung schließt man am besten zu einem Zeitpunkt ab, an dem man sie noch nicht braucht. Drei Dinge werden beim Abschluss festgelegt und lassen sich danach kaum noch ändern.

Bekannte Krankheiten bleiben draußen

Vor dem Abschluss fragt der Versicherer nach dem Gesundheitszustand des Hundes. Was dabei schon bekannt ist, wird in aller Regel vom Schutz ausgenommen. Häufig gilt das nicht nur für die Erkrankung selbst, sondern auch für alles, was daraus folgt. Hat der Hund bereits Probleme mit der Hüfte, zahlt die neue Versicherung später weder die Behandlung noch eine Operation an diesem Gelenk.

Ein Hund ohne Vorbefund dagegen ist voll versichert. Jeder Tierarztbesuch mit Diagnose vor dem Abschluss kann den späteren Schutz also einschränken.

Die Wartezeit läuft erst ab Vertragsbeginn

Bei Krankheiten gilt fast immer eine Wartezeit. Sie liegt meist zwischen einem und drei Monaten. Was in dieser Zeit auftritt, zahlt die Versicherung nicht, und je nach Tarif bleibt es auch danach ausgeschlossen. Unfälle sind bei vielen Anbietern dagegen ab dem ersten Tag versichert.

Für bestimmte Eingriffe gibt es manchmal längere Fristen. Typisch sind Erkrankungen von Hüfte oder Ellbogen, bei denen manche Tarife erst nach einem Jahr oder länger leisten. Auch das steht in den Bedingungen und ist ein guter Grund, nicht bis zum ersten Verdacht zu warten.

Neue Kunden nur bis zu einem Höchstalter

Viele Versicherer nehmen Hunde nur bis zu einem bestimmten Alter neu auf, meist bis sieben oder neun Jahre. Danach gibt es entweder gar keinen Vertrag mehr oder nur mit deutlichem Zuschlag. Wer schon versichert ist, bleibt es in der Regel auch im Alter. Gerade dann steigt das Risiko für teure Behandlungen.

Die beste Ausgangslage: jung und gesund

Ein Welpe oder junger Hund ohne Vorerkrankungen bekommt den vollen Schutz zum niedrigsten Beitrag. Bei einem älteren Hund lohnt der Abschluss trotzdem, nur sollte man genau prüfen, was ausgeschlossen wird. Im Vergleich sehen Sie neben dem Beitrag auch Wartezeit, Selbstbeteiligung und Jahreshöchstsumme der einzelnen Tarife. Was den Beitrag im Einzelnen bestimmt, erklärt der Artikel Was den Beitrag für Ihren Hund bestimmt.

Häufige Fragen

Gilt die Wartezeit auch bei einem Unfall?
Bei vielen Tarifen nicht. Unfälle sind dort ab dem ersten Tag versichert, die Wartezeit betrifft nur Krankheiten. Ob das für Ihren Tarif gilt, steht in den Bedingungen.
Was passiert, wenn ich eine bekannte Erkrankung nicht angebe?
Der Versicherer kann dann vom Vertrag zurücktreten oder die Leistung verweigern. Die Gesundheitsfragen sollten Sie deshalb vollständig und ehrlich beantworten.
Kann ich einen älteren Hund noch versichern?
Oft ja, aber nicht überall. Viele Anbieter nehmen neue Hunde nur bis zu einem Alter von sieben bis neun Jahren auf. Danach bleibt meist nur ein reiner OP-Schutz oder ein Tarif mit deutlichem Zuschlag.

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