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Was den Beitrag für Ihren Hund bestimmt

Direkt zum Vergleich: Hundekrankenversicherung

Zwei Hunde, gleicher Tarif, ganz unterschiedlicher Preis. Der Beitrag einer Hundekrankenversicherung hängt nur zum Teil vom Anbieter ab. Ein großer Teil ergibt sich aus dem Hund selbst und aus den Stellschrauben, die Sie beim Abschluss wählen.

Was am Hund liegt

Alter: Welpen und junge Hunde sind am günstigsten. Ab etwa fünf bis sieben Jahren steigen die Beiträge bei vielen Tarifen deutlich, weil ältere Hunde häufiger zum Tierarzt müssen.

Rasse: Für Rassen mit typischen Erbkrankheiten verlangen Versicherer mehr. Dazu zählen etwa Hunde mit Neigung zu Hüftdysplasie oder kurzköpfige Rassen mit Atemproblemen. Mischlinge werden oft günstiger eingestuft.

Größe und Gewicht: Große und schwere Hunde kosten mehr. Narkose, Medikamente und Operationen werden nach Körpergewicht dosiert und damit teurer.

Was Sie selbst steuern

Selbstbeteiligung: Wer einen festen Betrag oder einen Prozentsatz jeder Rechnung selbst trägt, zahlt einen niedrigeren Beitrag. Ein Tarif mit 100 % Erstattung ohne Selbstbeteiligung ist der teuerste.

Zahlweise: Jährliche Zahlung ist bei vielen Anbietern günstiger als monatliche.

Umfang: Ein reiner OP-Schutz kostet deutlich weniger als eine Vollversicherung, die auch Untersuchungen, Medikamente und Behandlungen ohne Operation zahlt.

Der Punkt, den viele übersehen: der GOT-Satz

Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte ab, die Ende 2022 deutlich angehoben wurde. Je nach Aufwand dürfen sie bis zum dreifachen Satz berechnen, im Notdienst sogar bis zum vierfachen. Erstattet ein Tarif nur den einfachen oder zweifachen Satz, bleibt die Differenz an Ihnen hängen. Ein günstiger Beitrag mit niedrigem GOT-Satz ist deshalb oft kein gutes Geschäft.

Gleiche Leistung, doppelter Preis

Selbst bei vergleichbarem Schutz liegen die Anbieter weit auseinander. Ein OP-Schutz für einen jungen Labrador kostet bei manchen Versicherern unter 10 Euro im Monat, bei anderen über 20 Euro (Beispielwerte). Der Unterschied steckt selten in der Leistung, sondern in der Kalkulation des Anbieters.

Im Vergleich stellen Sie Beitrag, Selbstbeteiligung, Jahreshöchstsumme und Wartezeit nebeneinander. Achten Sie zusätzlich auf den GOT-Satz und darauf, wie der Beitrag mit dem Alter steigt. Warum sich ein früher Abschluss lohnt, steht im Artikel Abschließen, bevor der Hund krank wird.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Selbstbeteiligung?
Meist ja, wenn Sie kleinere Rechnungen selbst tragen können. Der Beitrag sinkt spürbar, und die Versicherung greift weiter bei den teuren Fällen, für die sie gedacht ist.
Was bedeutet der GOT-Satz im Tarif?
Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte ab, je nach Aufwand bis zum dreifachen Satz und im Notdienst darüber. Ein Tarif, der nur den einfachen oder zweifachen Satz erstattet, lässt Sie auf dem Rest sitzen.
Steigt der Beitrag mit dem Alter des Hundes?
Bei vielen Tarifen ja, in Altersstufen. Ab etwa fünf bis sieben Jahren wird es in der Regel teurer. Manche Anbieter halten den Beitrag stabil und nehmen dafür von Anfang an mehr.

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