Beim Gas geht es um große Mengen. Deshalb zählt im Arbeitspreis jede Nachkommastelle. Was nach Kleinkram aussieht, sind im Einfamilienhaus schnell mehrere hundert Euro im Jahr.
Ein Cent, umgerechnet aufs Jahr
| Wohnform | Verbrauch pro Jahr | 1 Cent pro kWh | 4 Cent pro kWh |
|---|---|---|---|
| Kleine Wohnung | 5.000 kWh | 50 € | 200 € |
| Große Wohnung | 10.000 kWh | 100 € | 400 € |
| Reihenhaus | 15.000 kWh | 150 € | 600 € |
| Freistehendes Haus | 25.000 kWh | 250 € | 1.000 € |
Die Verbrauchswerte sind Richtwerte. Der tatsächliche Bedarf hängt von Dämmung, Heizung und Gewohnheiten ab.
Der Rechenweg
Ein Cent pro kWh mal Jahresverbrauch ergibt den Unterschied in Euro. Bei 15.000 kWh sind das 15.000 Cent, also 150 Euro. Liegen zwei Tarife drei bis fünf Cent auseinander, was in Vergleichen häufig vorkommt, sind das im Reihenhaus 450 bis 750 Euro im Jahr (Beispielrechnung).
Den eigenen Verbrauch kennen
Der Vergleich ist nur so gut wie die eingegebene Verbrauchsmenge. Nehmen Sie den Wert aus Ihrer letzten Jahresabrechnung. War der Winter ungewöhnlich mild oder kalt, lohnt ein Blick auf die Vorjahre. Wer neu einzieht, kann den Vorverbrauch beim Vermieter erfragen oder mit den Richtwerten oben starten.
Grundpreis nicht vergessen
Neben dem Arbeitspreis zahlen Sie einen festen Grundpreis. Bei großem Verbrauch spielt er eine kleinere Rolle, in der kleinen Wohnung kann er den Unterschied ausmachen. Der Vergleich rechnet beides zu Jahreskosten zusammen. Achten Sie außerdem darauf, ob ein Bonus den Preis nur im ersten Jahr drückt, mehr dazu im Artikel Gastarife mit Bonus.