Das erste eigene Handy ist ein großer Schritt. Beim Tarif geht es dann weniger um das letzte Gigabyte als um Kontrolle über die Kosten und Schutz vor teuren Überraschungen.
Prepaid oder Vertrag
Für den Einstieg ist Prepaid oft die beste Wahl. Verbraucht wird nur, was vorher aufgeladen wurde. Ist das Guthaben leer, entstehen keine weiteren Kosten. Ein Vertrag ohne lange Laufzeit kann ebenfalls passen, wenn er eine Kostenbremse hat oder nur eine Flatrate ohne Zusatzkosten enthält. Den Vertrag schließen in jedem Fall die Eltern ab. Die Unterschiede erklärt der Artikel Prepaid oder Vertrag?
Datenvolumen mit Augenmaß
Für Messenger, Musik und gelegentliches Surfen unterwegs reichen wenige Gigabyte im Monat. Zu Hause und oft auch in der Schule gibt es WLAN. Ein kleines Paket hat einen Nebeneffekt: Videos unterwegs sind schnell aufgebraucht, und das bremst ganz von selbst. Wird es regelmäßig knapp, lässt sich das Volumen später erhöhen.
Drittanbietersperre einrichten
Kinder klicken schneller auf Werbung, hinter der ein Abo steckt. Mit der kostenlosen Drittanbietersperre beim Anbieter können darüber keine Beträge auf die Rechnung kommen. Sie gehört bei jedem Kinderhandy dazu, mehr dazu im Artikel Drittanbietersperre.
Schutz am Gerät
Was das Kind sehen und wie lange es das Handy nutzen darf, regelt nicht der Tarif, sondern das Smartphone. Android und iOS haben Funktionen für Jugendschutz und Bildschirmzeit. Damit lassen sich Apps freigeben, Käufe in App-Stores sperren und Nutzungszeiten festlegen. Richten Sie das gemeinsam mit dem Kind ein, dann wird es eher akzeptiert.
Den passenden Tarif finden
Im Vergleich filtern Sie nach kleinem Datenvolumen und kurzer Laufzeit. Achten Sie darauf, dass keine Datenautomatik zusätzliches Volumen nachbucht, oder bestellen Sie sie gleich zu Beginn ab.